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Tiny Tiny RSS Client

Hallo,

seit der Geburt meines Sohnes ist hier auf dem Blog nicht allzu viel passiert, hauptsächlich weil ich seitdem nicht auf Konzerten war. Das bisschen Freizeit, die nicht dem Kleinen gespendet wird, verbringe ich im Moment mit der Weiterentwicklung meiner Windows Phone App, einem Tiny Tiny RSS Client.

Tiny Tiny RSS ist eine Software, die man auf eigenen Servern installieren kann, um RSS-Feeds zu lesen und zu verwalten, ungefähr wie ein eigener Google-Reader. Wer bis hier kein Wort verstanden hat, kann wieder gehen 😉
Wikipedia hat sonst auch noch ein paar Infos dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Tiny_Tiny_RSS.

Tiny Tiny RSS bringt von Haus aus eine Weboberfläche mit, die auf dem Smartphone kaum zu gebrauchen ist. Da es vor etwa 2 Jahren keine gute App für Windows Phone gab und ich selbst gern programmiere habe ich das ganze selbst in die Hand genommen.
Ergebnis ist eine bei mir gut funktionierende App mit aktuell 400 Downloads. Über die wirkliche Nutzung geben Microsofts Daten leider keine Auskunft. Ich kann nur sagen, dass es mindestens 36 Nutzer gibt, da diese das Live Tile aktiviert haben.

Mehr will ich darüber gar nicht schreiben. Auf der Hilfeseite gibt es noch einige Screenshots. Es gibt aber noch einiges an Features, die ich gern umsetzen würde, sodass ich mich in meiner gerade beginnenden Elternzeit nicht langweilen werde.

Cloud Synchronisierung mit SparkleShare

Ich war schon länger auf der Suche nach einer Synchronisationslösung, die Daten auf dem Server verschlüsselt ablegt und die Möglichkeit bietet den Ablageort selbst zu wählen. Für sehr private Daten (Vertragsunterlagen, Kontoauszüge, etc.) sind meiner Meinung nach beide Faktoren sehr wichtig.

Dafür hatte ich lange auf Teamdrive gesetzt, dass Daten verschlüsselt in TeamDrive oder einem selbst gewähltem WebDav ablegt. Problem dabei war, dass man neue Clients nur über existierende Clients einladen konnte und nicht vom Server aus. Dies ist problematisch, da man an die Daten nicht mehr ran kommt, wenn man all seine Clients verliert, obwohl die Daten auf dem Server eigentlich noch vorhanden sind.

Gestern bin ich dann nach erneuter Suche auf SparkleShare gestoßen. SparkleShare wird vom Gnome-Projekt entwickelt, was mir Hoffnung gibt, dass es ein wenig länger unterstützt wird als andere kleine Startups.

Serverseitig wird Git benötigt, was man entweder bei Hostern wie GitHub und Bitbucket oder einem eigenen Server (den ich mittlerweile habe) organisieren kann.
Clientseitig existieren Pakete für alle Desktop Betriebssysteme. Ich weiß nicht inwieweit mobile Clients geplant sind, aber das war für mich nie wichtig.Neben einem einfachen Git-Projekt, dass durch die Clients automatisch synchron gehalten wird, kann man verschlüsselte Ordner anlegen, bei denen die Daten clientseitig verschlüsselt werden.
Anweisungen für die recht simple Installation finden sich auf der Projektseite.

MGT Posts

Für die, die nur die deutsche Seite gefunden haben eine kleine Information.
Ich habe angefangen ein paar Beiträge über meine ehemalige Belegarbeit zu schreiben. Die sollen hauptsächlich als Referenz für mögliche Bewerbungen dienen, können natürlich aber auch von jedermann sonst begutachten werden. Da ich die Beiträge nur auf Englisch schreibe hier kurz die Links dazu:

Eine Einstiegsseite zum ganzen ist rechts im Menü verlinkt.

WordPress mehrsprachig

Aufgrund von Überlegungen zu den zukünftigen Inhalten dieses Blogs, war ich auf der Suche nach WordPress Plugins, welche es erlauben Beiträge in verschiedenen Sprachen zu erstellen. Dabei war mein zweiter Versuch zugleich ein erfolgreicher.

Polylang ist ein Plugin, welches folgende Funktionalitäten bietet:

  1. Definition von beliebig vielen Sprachen, in denen der Blog betrieben werden kann.
    Jegliche Konfiguration erfolgt über die Administrations Schnittstelle von WordPress, sodass kein Eingriff in Konfigurations- oder PHP-Dateien notwendig ist.
  2. Für jeden Artikel kann die Sprache festgelegt werden.
    Artikel in mehreren Sprachen werden miteinander verlinkt.
    Gleiches gilt für Menüs, Kategorien und Tags.
  3. Die Auswahl der Sprache durch den Nutzer ist über ein Widget möglich.
    Für jede Sprache werden nur die Artikel angezeigt, welche in der jeweiligen Sprache verfasst wurden.
    Das Widget ist leicht kofigurierbar, aber Eigenkreationen sind natürlich auch möglich.
  4. Auswahl der Administrationssprache möglich.
    Hilfreich bei Mehrbenutzersystemen.

Das alles hat natürlich seine Vor- und Nachteile, die ich kurz anhand folgender Beispiele erklären möchte:

zu 1: Für Nutzer ohne Programmiererfahrungen ist dieser Weg sehr komfortabel, schränkt aber die Mächtigkeit ein wenig ein. Für Menschen, die tiefer eingreifen wollen gibt es allerdings eine gute Dokumentation, welche auch beim Einstieg hilft.

zu 2: Dadurch dass Artikel, Kategorien, Menüs, etc in jeder Sprache neu angelegt werden, entstehen schnell viele dieser Informationen. Bei mehreren Sprachen mag dies schnell unübersichtlich werden, aber es trennt die Informationen sauberer voneinander, als wenn bei jedem Artikel alle Sprachversionen gleichzeitig verfasst würden. Außerdem existiert überall ein Sprachfilter, sodass man nur die für sich interessanten Beiträge filtern kann. Desweiteren existiert dieses Chaos natürlich nur auf Seite der Ersteller von Inhalten, die Leser merken nichts davon.

zu 3: Nutzer erhalten nur Beiträge, welche in ihrer Sprache verfasst sind (Menüs, Kategorien und Tags werden ebenfalls sprachspezifisch bereitgestellt, soweit sie definiert sind). Das hat den Vorteil, dass man Inhalte für Sprachen sauber voneinander trennen kann soweit dies gewollt ist, aber den Nachteil, dass nicht übersetzte Beiträge für manche Leser gar nicht auftauchen.
Über diese Funktionsweise sollte man sich vorher Gedanken machen. Ich finde es gut, da ich je nach Sprache ein anderes Publikum erreichen will. In deutsch schreibe ich allgemeine Sachen, die mich interessieren und auch als persönliches Tagebuch dienen, in englisch Tutorials und Informationen, die einen allgemeineren Kreis erreichen sollen und auf der finnischen Seite halte ich meinen Lernstatus der finnischen Sprache fest (nur für Leute, die darüber lachen oder mir beim Lernen helfen wollen :)).
Wenn ich denke, dass Inhalte für mehrere Gruppen interessant sind schreibe ich sie dann in mehreren Sprachen, so wie es bei den Tutorials oft der Fall sein wird.
Es sei noch angemerkt, dass man auch Artikel der Standardsprache in den anderen Sprachen anzeigen lassen kann. Dies erfordert allerdings den Eingriff in WordPress-PHP-Dateien, die zudem bei Updates wieder verloren gehen (siehe Doku).

Damit ist eigentlich alles gesagt. Bei Problemen mit der Installation bitte auf der Seite des Plugins oder in der Doku Hilfe suchen. Falls nix weiterhilft kann über Kommentare auch mein Rat eingeholt werden.

Ich hoffe der Post war nicht zu lang und ihr findet alle nötigen Infos.

English version

 

 

Belegarbeit

So nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich meinen Beleg gestern abgegeben und muss ihn nun nur noch verteidigen, sodass ich dann mit der Diplomarbeit beginnen kann.

Das Ergebnis kann gern gelesen werden. Es sind nur 81 Seiten und 15 davon sind Anhang:
Mobile GUI Testing

Den praktischen Teil werde ich nach entsprechender Aufbereitung dann auch so bald wie möglich veröffentlichen.