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Herbstkonzerte

Ach war ich faul mit schreiben. Dabei standen diesen Herbst schon 4 Konzerte an: Kashmir, Disco Ensemble, Shout Out Louds und Johnossi.

Kashmir machen einfach tolle Musik. Leider ‚muss‘ man bei der Konzertreihe TV Noir, im Rahmen dessen sie aufgetreten sind, sitzen. Aber trotzdem konnte man Stimme und Musik gut genießen. Alle Hits wie Rocket Brothers oder In the Sand waren dabei.

Disco Ensemble waren auch gut. Laut und lustig, wie sie halt so sind. Zum richtig tanzen war ich irgendwie zu faul.

Shout Out Louds klangen super, aber irgendwie ist der Funke nicht übergesprungen.

Johnossi war geil. Super Musik, genug Leute zum pogen und das in der besten Location der Stadt, dem Beatpol.

Beim Fotografieren war ich nicht fleißiger als im Blog schreiben hier. Deswegen nur die paar Fotos von Shout out Louds und Johnossi.

Efterklang (11.05.2013)

So die Konzertsaison kommt langsam ins Rollen. Dank Gästelistenplätzen von ExMa, habe ich mir gestern Abend noch Efterklang zu Gemüte führen können. War ein schönes Konzert. Wer jetzt denkt „schön“ klingt ja nicht gerade begeistert, liegt da doch falsch. Bei manchen Bands kann man einfach nicht erwarten total überwältigt und verschwitzt das Konzert zu verlassen. Und Efterklang ist eben so eine Band, die zwar größtenteils langsame, aber melodisch und gesanglich tolle Lieder spielt. Musikalisch klingt das dann etwa wie stark reduziertes Depeche Mode mit einer an Joy Division erinnernde Ausstrahlung.

DSCN6972

Während die Stimme des Sängers, der Sound und die Lichtshow an sich sehr überzeugt haben, nervte mich ein wenig die Frau, die mit ihrem immerwährenden „uuuu…“ mal an eine Opernsängerin, mal an ein weiteres Instrument erinnerte. Klang jetzt nicht schlimm, war aber nicht mein Fall.

Außerdem hatten Efterklang noch ein paar kreative Auflockerungen und Marketingaktionen zu bieten. So gab es zwei Boxen, die der Kommunikation zwischen den Fans diente. Die „From“-Box beinhaltete kleinere Geschenke und Briefe vom vorherigen Konzert aus Brüssel, und nach dem Konzert konnte eine „To“-Box für das heutige Konzert in Berlin befüllt werden. Und auch die „pay what you want“-Aktion für die Konzertposter zeugt von Kreativität beim nicht immer leichten Geld Verdienen als Musiker.

[spotify uri=“spotify:artist:3DL71JYSG6VREkmLSzfWhU“]

Schließlich hab ich mir noch die Setlist stibitzt (stibitzen ist ein schönes Wort, sollte man öfter benutzen):

Hollow Mountain
Apples
Step Aside
Frida. (Drum/perc. jam # trans. into Sedna)
Sedna
The Ghost (voodoo end)
Black Summer
(Post)
Between the Walls
The Living Layer
Raincoats
Post-raincoats song
Modern Drift
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Monument
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